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Über uns

Zwei Menschen renovieren ein Zimmer.

Hier finden Sie alles Wissenswerte über uns.


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Basics

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Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Arbeit und unsere Angebote interessieren!

Die Independent Living – Jugendnetzwerk Friedrichshain-Kreuzberg und Tempelhof-Schöneberg gGmbH wurde 2003 gegründet mit dem Ziel, insbesondere in den Berliner Bezirken Friedrichshain, Tempelhof und Treptow-Köpenick Kindern, Jugendlichen und Familien Unterstützungsangebote im Bereich der Hilfen zur Erziehung und der offenen Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen.

In unserer Arbeit leitet uns dabei die Überzeugung, dass jeder Mensch für sich selbst entdecken muss, was gut und richtig für die Gestaltung seines Lebens ist. Wir verstehen unsere Aufgabe in der Zusammenarbeit als ressourcenorientierte Beratung auf Zeit. Gleichzeitig ist uns die Gewährleistung des Schutzes der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen besonders wichtig. Hierbei wollen wir die Erziehungskompetenz der Eltern stärken helfen.

„Unsere Mitarbeiter sind die Quelle unseres Erfolges" steht in unserem Leitbild. Gerade in der direkten Arbeit mit Menschen sind gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gerne eigenverantwortlich und gleichzeitig teamorientiert arbeiten wollen, das entscheidende Qualitätsmerkmal. Wir sind immer wieder auf der Suche nach Verstärkung in unseren Teams und freuen uns entsprechend auf Bewerbungen von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie auf Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen.

Gerne können Sie bei uns in bestimmten Angeboten auch ehrenamtlich mitarbeiten oder im Rahmen der Ausbildung zur Sozialarbeiterin oder zum Sozialarbeiter sowie zur Sozialpädagogin oder zum Sozialpädagogen bzw. zur Erzieherin oder zum Erzieher ein Praktikum absolvieren.

Transparenz gegenüber unseren Klientinnen und Klienten und gegenüber unseren auftraggebenden Jugendämtern und der Senatsverwaltung hat für uns einen hohen Stellenwert. Aus diesem Grund sind wir Mitglied der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ).

 

Informationen für Vermieter und Hausverwaltungen

Wir haben großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit weiteren Vermietern wie z. B. Wohnungsbaugesellschaften, Genossenschaften oder Hausbesitzern.

Bei Nachfragen zu unserem Angebot stehen wir Ihnen gern unter (030) 75 65 96-90 oder info.berlin@independentliving.de zur Verfügung. Hier erhalten Sie weitere Informationen.

 

Wer sind wir?

  • Die Independent Living – Jugendnetzwerk Friedrichshain-Kreuzberg und Tempelhof-Schöneberg gGmbH ist ein gemeinnütziger und freier Träger der  Jugendhilfe, der hauptsächlich in den Bezirken Friedrichshain, Treptow, Lichtenberg, Hohenschönhausen, Tempelhof und Schöneberg tätig ist.
  • Wir haben aktuell 81 Wohnungen in Berlin als Hauptmieter angemietet.
  • Wir arbeiten seit 20 Jahren mit einer Vielzahl von Wohnungsbaugesellschaften und Hausverwaltungen vertrauensvoll zusammen.
  • Wir arbeiten hauptsächlich im Auftrag der folgenden Jugendämter: Friedrichshain-Kreuzberg, Treptow-Köpenick, Tempelhof-Schöneberg, Lichtenberg-Hohenschönhausen.
  • Kooperierende Wohnungsbaugesellschaften sind degewo – Mitte, allod – Marzahn, GESOBAU, howoge – Hohenschönhausen. Mit diesen führen wir auch regelmäßig Wohn-Trainingskurse für Jugendliche durch. Weitere Infos unter www.wohnfuehrerschein.de

 

Was machen wir?

Wir beraten und betreuen junge Menschen, die aus verschiedenen Gründen nicht Zuhause wohnen können und mit unserer Unterstützung Verantwortung für ihr Leben übernehmen wollen (u. a. Haushaltsführung, Integration in eine Hausgemeinschaft, Lösung von Konflikten mit Nachbarn, Umgang mit Behörden, finanzielle Absicherung, Klärung einer Schul- oder Ausbildungsperspektive).

Zur Verselbständigung des jungen Menschen in den eigenen Wohnraum nutzen wir vor allem die folgenden Unterbringungsvarianten:

  • Wir als Träger mieten dauerhaft eine Wohnung als Hauptmieter an und schließen für Jugendhilfemaßnahmen eine Nutzungsvereinbarung (Untermietverhältnis) mit dem jungen Menschen.
  • Wir als Träger mieten eine Wohnung vorübergehend als Hauptmieter an. Das Hauptmietverhältnis geht nach dem Erreichen von vorher definierten Voraussetzungen und bei Volljährigkeit auf den jungen Menschen über.
  • Wir unterstützen junge Volljährige in der selbstständigen Anmietung eines eigenen Wohnraums.

 

Was können Sie erwarten?

  • Als erfolgreiches und stabiles Unternehmen garantieren wir monatlich pünktliche Mietzahlungen.
  • Die Nutzungsvereinbarung zwischen unserem Träger und den jungen Menschen enthält alle wesentlichen Bestimmungen eines üblichen Hauptmietvertrags und zusätzlich Regeln des Betreuten Jugendwohnens.
  • Wir kümmern uns regelmäßig um die Instandhaltung der angemieteten Wohnungen.
  • Unsere Berater/-innen sind verlässlich per E-Mail und Mobiltelefon erreichbar.
  • Wir pflegen klare Strukturen, die ein schnelles und flexibles Handeln ermöglichen.
  • Unsere Berater/-innen kontrollieren mindestens ein mal wöchentlich die Wohnungen und bieten Vermittlung und Kontakt zu den Nachbarn im Haus an (Wochenend- und Nachtkontrollen punktuell).
  • Wir befähigen junge Menschen, sich an die Hausordnung zu halten und verantwortungsbewusst mit dem ihnen zur Verfügung gestellten Wohnraum  umzugehen. Sollte es zu Beschwerden kommen, kümmern wir uns verlässlich und schnell. Dabei nutzen wir unter anderem ein Abmahnungssystem oder auch eine kurzfristige Beendigung der Nutzungsvereinbarung, sollten keine anderen Lösungen erarbeitet werden können.
  • Positive Öffentlichkeitsarbeit durch Ihr soziales Engagement.

Qualitätsmanagement

Die Qualitätsentwicklung in den Hilfen zur Erziehung orientiert sich an dem Leitbild des Trägerverbundes und ist bestrebt unsere Leitsätze für die pädagogische Arbeit umzusetzen.

Nach den Ergebnissen von den Studien über Wirkung in den vergangenen Jahren, gehen wir davon aus, dass Hilfen zur Erziehung immer dann positiv wirken können, wenn

  1. die Kooperation, Mitwirkung und aktive Beteiligung aller an der Hilfen Beteiligten gewährleistet ist,
  2. an dem Veränderungswillen und den Zielen der jungen Menschen und Familien gearbeitet wird und
  3. eine positive und hilfreiche Beratungsbeziehung zwischen Hilfenehmer und Durchführenden der Hilfe besteht.


Vor diesem Hintergrund liegen unsere aktuellen Schwerpunkte in der Qualitätsentwicklung auf den von uns beeinflussbaren Erfolgsfaktoren in der Prozessqualität:

  • Das Kennen von Wirkfaktoren für gelungene Beratungsbeziehungen und Bereitstellung des dafür notwendigen Rahmens (Schlüsselprozess Aufnahmeverfahren).
  • Eine qualifizierte und an dem Willen der jungen Menschen und Familien orientierte Zielerarbeitung zu Beginn jeder Hilfe (Schlüsselprozess Hilfeplanung).
  • Förderung der Beteiligung junger Menschen und Familien in der Ausgestaltung der Hilfen (Beschwerdemanagement, aktive Beteiligungsformen, Schlüsselprozess Beratung).


Zu diesen von uns beeinflussbaren Faktoren werten wir alle Hilfen aus und erstellen eine jährliche Statistik.

Für die Gewährleistung des Kinder und Jugendlichenschutz

  • haben wir einen verbindlichen Verfahrensablauf Kinderschutz,
  • Kinderschutzfachkräfte nach § 8a, die mit den Fachkräften Kinderschutzteams bilden und
  • Qualifizierungen in der Arbeit mit den Berlinern Kinderschutzbögen.


Für eine erfolgreiche Qualitätsentwicklung halten wir folgende Strukturen vor:

  • Eine Steuerungsgruppe formuliert Ziele, organisiert ihre Umsetzung und sichert Ergebnisse.
  • Die Bereitstellung eines jederzeit aktualisierten Mitarbeiter- bzw. Qualitätshandbuchs für alle Mitarbeiter/-innen.
  • Eine systematische Personalentwicklung mit jährlichen Personalentwicklungsgesprächen sowie internem und externe Fort- und Weiterbildungen.

 

Kinder- und Jugendschutz


Grundsätze und Arbeitsweise in der Arbeit mit Familien im Grau- und Gefährdungsbereich

  • „Kinder schützen – Eltern unterstützen" (Kinderschutzzentrum Berlin)
  • Arbeit mit Auflagen und Aufträgen: Klarheit in der Rolle bezüglich der Kontrollfunktion auf der Basis eines Beratungs- und Unterstützungsangebotes
  • Vier-Augen-Prinzip (Co-Beraterteams) im akuten Gefährdungsbereich
  • Arbeit im unmittelbaren Umfeld der Familie (regelmäßige Hausbesuche)
  • Diagnose der Situation anhand der Berliner Kinderschutzbögen und der Ankerbeispiele: nach Möglichkeit gemeinsame Erarbeitung mit den Eltern
  • ressourcenorientiertes Arbeiten
  • größtmögliche Befähigung der Eltern, (wieder) eigenständig für das Wohl ihrer Kinder zu sorgen
  • Aufzeigen von Gefährdungsmomenten
  • Anleitung zum Erkennen kindlicher Bedürfnisse, deren Entwicklungsaufgaben, der Gesundheitsfürsorge und dem Förderbedarf der Kinder
  • transparente Vernetzung und regelmäßiger Austausch mit Fachdiensten: Kinderarzt, Kita, Schule, KJPD, etc.

 

Trägerintern

  • klarer Ablaufplan im Kinderschutzbereich/Kinderschutzvermutung und Dokumentation
  • interne Beratung durch insofern erfahrene Fachkräfte gemäß § 8a SGB VIII – interne Vernetzung der Fachkräfte
  • regelmäßige Weiterbildung der Kinderschutzfachkräfte bzw. aller Mitarbeiter/-innen
  • regelmäßige Beratung und Schwerpunktsetzung in Teamsitzungen, Supervision
  • Nutzung der Berliner Kinderschutzbögen als Arbeits- und Diagnoseinstrument
  • Vernetzung durch Mitarbeit in den stadtteilbezogenen bezirklichen Kinderschutzrunden nach §78 SGB VIII und anderen kinderschutzbezogenen Gremien

 


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