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Abschluss der Multiplikatoren- und Multiplikatorinnen-Ausbildung im HzE-Bereich

Als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Partizipation können wir nun endlich richtig loslegen und unsere Kolleginnen und Kollegen bei Ihren Fragen und Ideen unterstützen.

Was macht man überhaupt als Multiplikator/-in?

Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sind für Fragende da und unterstützen sie beim Finden neuer Ideen und begleiten bzw. entwickeln zusammen mit den Mitarbeiter/-innen Projekte.

Ein Beispiel?

„Eigenberichte der Jugendlichen“ (ein Kooperationsprojekt der beiden Teams „Konradinstraße“ und „Holzmannstraße“)

Nach vielen Vorgesprächen, Diskussionen und der Ausarbeitung der einzelnen Projektphasen zu diesem Thema ist es gelungen, einen ersten Entwurf zu erarbeiten.

Nachdem zunächst die Sozialarbeiter/-innen mithilfe der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren den Arbeitsprozess gestartet und zusammen geplant haben, kamen später die interessierten Jugendlichen aus dem Betreuten Einzelwohnen hinzu und haben tatkräftig unterstützt. Die gemeinsame Arbeit war sehr positiv und vom gemeinsamen Interesse geprägt, die Beteiligungsmöglichkeiten für die Klientinnen und Klienten im Hilfeplanverfahren durch die neu entstehenden Eigenberichte zu erhöhen.

Was passierte dann?

Die Vorstellung des Projektes bei der Abschlusspräsentation der Multiplikatorinnen- und Multiplikatoren-Ausbildung ist von allen Teilnehmenden, sowohl beim Trägerverbund Independent Living e. V., bei anderen IL-Träger und bei Frau Dorow (vom Jugendamt Tempelhof) mit sehr viel Interesse aufgenommen worden. Andere IL-Träger möchten die Eigenberichte nun selbst ausprobieren. Das Jugendamt Tempelhof hat sein Interesse an einer Beteiligung signalisiert und seine Unterstützung bei der Umsetzung dieses Projektes zugesagt.

Und wie sieht es aktuell aus?

Eine erste Version liegt vor und wird bereits in den beiden Teams (Konradin- und Holzmannstraße) erfolgreich ausprobiert.

Auch eine erste Reaktion aus einem Jugendamt, zu einem vorgelegten Eigenbericht, erreichte uns. Sie war von Freude und „dem Wunsch nach mehr“ geprägt.

Alle Mitarbeiter/-innen sind eingeladen sich am Projekt zu beteiligen und sich einzubringen. Durch häufiges Ausprobieren der Vorlage kann diese ausgewertet und verbessert werden. So wird der Prozess qualitativ verbessert und bringt den Jugendlichen wirklich etwas.

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